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Aussagekräftige Überschriften: Mit diesen Tipps gelingen sie!

Ob ein Artikel überhaupt Beachtung findet, entscheidet sich meist schon mit der Überschrift. Wir zeigen Dir, wie die Headline und damit auch Dein Content ein Erfolg wird.

Gute Inhalte mit echtem Mehrwert für die Leser sind wichtig. Doch auch der beste Text ist wertlos, wenn niemand ihn liest. Um das Interesse der Leserinnen und Leser überhaupt erst zu wecken, ist die Überschrift deshalb essentiell. Nur wenn sie die nötige Aufmerksamkeit weckt und dazu animiert, sich dem folgenden Artikel zu widmen, kannst Du Deine Zielgruppe auch tatsächlich erreichen. Mit unseren praktischen Tipps helfen wir Dir, immer den richtigen Einstieg für Deinen Content zu finden.

Die Überschrift am Schluss

In den meisten Fällen ist es sinnvoll, die Headline erst nach Fertigstellung des eigentlichen Textes zu formulieren. Bis dahin genügt für gewöhnlich ein einfacher Arbeitstitel. Denn im Zuge des Schreibens entstehen erst die besten Ideen und so entwickelt sich auch die passende Überschrift erst mit der Zeit. Der temporäre Arbeitstitel sollte hingegen möglichst spezifisch sein, um Dir selbst eine Orientierung für den Content zu bieten.

Den Nutzwert des Artikels unterstreichen

Die meisten Leser entscheiden bereits beim Lesen der ersten Zeile, ob sie sich dem Text widmen und ihm ihre wertvolle Zeit schenken wollen. Darum sollte bereits in der Überschrift der Nutzen klar werden, den der Artikel für sie persönlich hat. Ob es sich dabei um Neuigkeiten zu einem aktuellen Thema, einen Werbetext oder z. B. die Hilfe zum Lösen eines bestimmten Problems handelt: Mache Deiner Zielgruppe gleich zu Anfang klar, was sie in den folgenden Abschnitten erwartet.

Kurz und Knackig

Welche Aussage auch immer mit der Headline transportiert werden soll: Halte sie so kurz wie möglich. Ein zu ausschweifender Einstieg wirkt ermüdend und schreckt Deine Leser sofort wieder ab – da kann der Inhalt noch so wertvoll für sie sein. Erst wenn das Interesse bereits geweckt worden ist, sind die meisten Menschen offen für detailliertere Informationen. Überschriften müssen deshalb auch bei noch so komplexen Sachverhalten kurz und knackig formuliert sein. Aus diesem Grund ist es auch wenig zielführend, möglichst viele Keywords aneinander zu reihen. Für einen guten Titel fokussiert man sich im Idealfall auf ein einziges Hauptkeyword und baut andere wichtige Begriffe oder Keyword-Kombinationen erst im Fließtext und in den Zwischenüberschriften des Artikels ein.

Die optimale Länge einer Headline ist auch aus SEO-technischen Gründen von Bedeutung. Für Google gilt hier die Grenze von 65 Zeichen, ansonsten wird ein womöglich wichtiger Teil „verschluckt“. Andere Regeln lassen sich für die einzelnen Social Media Kanäle aufstellen. Analysen zufolge sind etwa bei Facebook Artikel mit Überschriften am erfolgreichsten, die aus 12 bis 14 Wörtern bestehen. Bei Twitter hingegen sind lediglich 8 bis 12 Wörter das Maß der Dinge. Es kann also durchaus sinnvoll sein, die Headline für bestimmte Plattformen entsprechend anzupassen.

Catchy Words

Es gibt zahlreiche Wörter, die einer Headline erst den richtigen Schub geben. Kraftvolle Begriffe ziehen den Leser förmlich in ihren Bann und machen Lust auf mehr. Aber Vorsicht: Hier ist Augenmaß und eine gewisse Sensibilität unabdingbar. Denn allzu reißerisch aufgezogene Slogans können im schlimmsten Fall genau das Gegenteil bewirken. Darum solltest Du Deine Leser möglichst gut einschätzen können, um hierbei einen gesunden Mittelweg zu finden. Verben, Adverbien und Adjektive haben generell eine positive Wirkung. Einige Beispiele, welche Begriffe i. d. R. gut ankommen sind beispielsweise:

  • „endlich“
  • „plötzlich“
  • „genial“

Gelegentlich erweisen sich auch solche Ausdrucksweisen als effektiv, die eine Bedrohung, Knappheit, Exklusivität oder Dringlichkeit vermitteln. Doch mit dem Erzeugen solcher Emotionen und den daraus resultierenden Impulsen beim Leser ist gut zu haushalten. Zum Einen nutzen sich derart gefühlsbetonte Ausdrucksweisen schnell ab. Zum Anderen durchschauen viele Menschen diese „Boulevardzeitungsmethode“, die – meist zurecht – als unseriös wahrgenommen wird.

Werde persönlich!

Die direkte Ansprache des Lesers wird in der Regel mehr Leute zum Klicken bewegen als ein passiv formulierter Einstieg. Ob Du Deine Zielgruppe – wie in diesem Ratgeber – duzen oder doch lieber siezen möchtest, solltest Du Dir allerdings im Vorhinein genau überlegen. Denn die Art der Ansprache muss unbedingt einheitlich sein. Werden Deine Kunden und Follower im einen Artikel mit „Du“ angeredet und im anderen mit „Sie“, entsteht nur unnötig Verwirrung. Kontinuität ist hier gefragt. Persönlich angesprochen fühlen sich Leser aber auch durch andere Mittel. Viele gute Headlines sind z. B. als Frage formuliert und regen die Leser auf diese Weise an, sich gedanklich aktiv zu beteiligen.

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Zahlen zählen

Insbesondere in Ratgebern hat sich die Verwendung von Zahlen in Überschriften bewährt. Titel wie „In 8 Schritten zur perfekten Headline“ oder „10 Tipps für ein glücklicheres Leben“ geben Interessierten von Beginn an einen Hinweis darauf, wo es lang geht. Vor allem können Deine Leser erkennen, dass es sich beim folgenden Artikel um eine praxisorientierte Anleitung handelt. Er muss sich also nicht erst durch unzählige Seiten arbeiten, um an die gewünschten Informationen zu kommen. Eine solche Überschrift sollte natürlich nur dann gewählt werden, wenn der Text auch tatsächlich diese Erwartungen erfüllt.

Beispiele zur Inspiration

Gerade für Neulinge, die noch wenig oder gar keine Erfahrung in der Texterstellung haben, ist Inspiration das A und O. Nimm Dir deshalb etwas Zeit und schaue Dir Artikel an, die thematisch oder stilistisch in die gewünschte Richtung gehen. Suchmaschinen machen es dabei denkbar einfach, schnell an entsprechende Beispiele zu kommen. Achte bei den Suchergebnissen genau auf die verwendeten Überschriften. Dadurch bekommst Du recht bald ein Gefühl dafür, wie eine gute Headline aufgebaut ist.

Der finale Check

Um Gewissheit zu haben, welche Überschriften am besten funktionieren, kannst Du sie ganz einfach testen. Erstelle dazu mehrere Variationen und poste die Texte oder einen Link zum Artikel in Deinen Social Media Kanälen. Anhand der Reaktionen lässt sich meist gut ablesen, welche Headlines wirklich packend sind und Deine Kunden zu Interaktionen anregen. Auf diese Weise kannst Du Deine eigenen Analysen und Statistiken erstellen, die Dir auch in Zukunft noch eine gute Orientierung bieten werden.

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Fazit

Wie Du siehst, ist die Erstellung einer wirkungsvollen Überschrift kein Hexenwerk. Wer unsere Praxistipps beherzigt, wird künftig mehr Aufmerksamkeit erhalten und die eigenen Erfolgsaussichten effektiv steigern können.

freelanceXpress Team

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