freelanceXpress.de Blog

Newsletter richtig gestalten: So nutzt Du den Newsletter als Marketing-Instrument optimal!

Newsletter gehören zu den beliebtesten Marketing-Maßnahmen. Gut gemacht, kann ein Newsletter Kunden gewinnen und binden sowie den Verkauf Deiner Produkte oder Leistungen optimieren.

Rund um den Newsletter: Was ist das, wer braucht ihn, was nützt er?

Newsletter sind ein wichtiger Teil im Marketing-Mix. Dabei handelt es sich um E-Mails, die regelmäßig an die Newsletter-Abonnenten verschickt werden. Der Sinn dahinter ist Interessenten sowie potenzielle, aktive und inaktive Kunden relativ persönlich zu erreichen. Grundsätzlich zeigt das Abo eines Newsletters, dass jemand an Deinem Unternehmen, Deinem Leistungsspektrum oder Deinen Produkten interessiert ist. Du kannst damit also Kunden finden und binden. Wichtig ist die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben, die wir nachfolgend kurz erklären. Es geht aber auch um die optische Gestaltung, die Versende-Intervalle und den richtigen Zeitpunkt zum Versenden.

Im Vergleich mit anderen Marketing-Strategien und Werbemaßnahmen sind Newsletter eine kostengünstige Alternative. Jedoch gilt: Am falschen Platz gespart zahlt sich auch beim Newsletter nicht aus. Eine lieblose Aufmachung und ein Content, der Deine Kunden eher nervt als begeistert, sind Faktoren, die nicht gerade zum Lesen animieren. Es lohnt sich, in ein gutes Design zu investieren. Ebenso wichtig sind Texte, Infos und weitere Inhalte, die auf Deine Kunden abgestimmt sind. Auch Kleinigkeiten spielen eine Rolle. Beim personalisierten Newsletter muss der Name des Empfängers richtig geschrieben sein. Rechtschreibfehler sind für viele Kunden ein Zeichen von Nachlässigkeit und sollten daher möglichst vermieden werden. Hinweise auf den Datenschutz und die Möglichkeit zur Abbestellung des Newsletters müssen gut sichtbar sein.

Rechtliches rund um den Newsletter

Man unterscheidet diverse Arten, wie sich Kunden für einen Newsletter eintragen können. Alle Varianten fallen unter den Begriff Opt-In. Bei Single Opt-In gehört der Kunde sofort nach der Registrierung zum Kreis der Newsletter-Empfänger. Du kannst eine Willkommensmail schicken (automatisch regeneriert), dann spricht man von Confirmed Opt-In.

Die Variante Double Opt-In bedeutet, dass der Kunde eine Bestätigungsmail erhält und auf einen Bestätigungslink klicken muss. Das ist die rechtssichere Version. Diese Einwilligung solltest Du genau protokollieren.

Als Opt-Out bezeichnet man die Möglichkeit, den Newsletter jederzeit wieder abbestellen zu können. Die Abbestellung muss einfach zu finden sein und sie muss funktionieren. Wenn ein Kunde keinen Newsletter mehr möchte, darf er auch keinen mehr erhalten.

Ohne Datenschutz geht gar nichts. Der Newsletter muss einen Hinweis auf die DSGVO und die Speicherung der Daten enthalten. Zudem ist Dein Impressum verpflichtend.

Auf der Suche nach einem Experten?  Projekt kostenlos ausschreiben!

Wann verschickst Du den Newsletter am besten?

Einige Anhaltspunkte, an denen Du Dich orientieren kannst: Privatkunden erreichst Du sehr gut am Abend und am Wochenende. Für Geschäftskunden und -partner ist ein Zeitpunkt zum Wochenbeginn günstig. Du kannst Dich auch für einen bestimmten Wochentag entscheiden. Wenn Dein Newsletter regelmäßig und pünktlich eintrifft, wissen Deine Kunden: Am Dienstag Nachmittag kommt immer ein spannender Newsletter von XY! Diese Variante ist besonders dann geeignet, wenn Du relevante Infos für einen gewissen Zeitraum bekanntgeben möchtest.

Wöchentlich, alle zwei Wochen oder monatlich? Oder nur zu einem bestimmten Anlass? Richte Dich nach den Infos, Fakten und Aktionen, die Du weiterleiten möchtest beziehungsweise für die Du werben willst. Zu kurze Intervalle können dazu führen, dass Dein Newsletter ungelesen im Papierkorb landet. Zu lange Intervalle bergen die Gefahr, dass Du in Vergessenheit gerätst. Auf jeden Fall kannst Du mit dem Newsletter auf Rabattaktionen, saisonale Ereignisse, Messen, Webinare und andere Events aufmerksam machen. Und je besser Du über das Verhalten Deiner Kunden im Netz Bescheid weißt, umso besser kannst Du den idealen Versandzeitpunkt planen.

Das Layout Deines Newsletters

Jetzt kommt die Zielgruppe ins Spiel. Wen willst Du ansprechen, was bietest Du an? Stimme das Design und das Layout auf Deine Kunden ab. Wenn der Empfängerkreis beispielsweise schon im mittleren Lebensalter ist, ist ein Layout im klassischen Brief-Stil gut geeignet. Klassisch heißt nicht langweilig, aber Kunden, die noch den konventionellen Werbebrief kennen, reagieren positiv auf gewohnte Standards.

Bei jungen und sehr netzaffinen Kunden kannst Du experimentierfreudiger sein. Bei beiden Gruppen ist aber wichtig, dass Dein Newsletter immer einen hohen Wiedererkennungswert hat. Auch wenn der Empfänger gar nicht auf Absender und Betreff geachtet hat, sollte er beim Öffnen der Mail sofort sehen, von wem der Newsletter stammt. Bring Dein Corporate Design mit ein, achte auf Logo und Firmenfarben. Nicht zu vergessen: Schriftart und Schriftgröße haben einen starken Einfluss auf die optische Wirkung. Auch wenn der Schriftartenmix derzeit einen echten Hype erlebt. Besonders leserfreundlich ist das nicht. Beschränke Dich auf zwei, maximal drei Schriftarten. Die konventionelle Groß- und Kleinschreibung liest sich besser als ausschließlich Versalien – diese am besten nur für einzelne Begriffe oder Überschriften verwenden.

Inhalte, die überzeugen und zum Lesen anregen

Schon der Betreff des Newsletter-Mails sollte so gestaltet sein, dass die Empfänger neugierig auf den Inhalt werden. Je nachdem, worum es geht, kannst Du bereits an dieser Stelle Trigger einbauen, zum Beispiel Rabatt-Aktion, Sale, Neuheiten, Letzte Chance usw.

Tipp
Ein persönlicher Aspekt ist ebenfalls nicht schlecht. Zum Beispiel: Das bekannte schwedische Möbelhaus verwendet im Betreff “Hej” und den Vornamen. Liegt Dein Fokus dagegen auf Information, kannst Du die Thematik in den Vordergrund rücken.

Beim Content erreichst Du eine gute Wirkung (und erzielst damit auch, dass Dein Newsletter tatsächlich gelesen wird), wenn die Struktur übersichtlich ist. Das heißt:

  • das Wichtigste zuerst
  • keine Textwüste, sondern klare Absätze
  • wenn viel Text erforderlich ist, mit “weiterlesen” arbeiten
  • Infoboxen integrieren
  • Links zu Deinem Shop, Deiner Webseite oder Deinem Blog einbinden

Jetzt Newsletter-Experten finden  Projekt kostenlos ausschreiben!

Heb Dich mit Deinem Newsletter von der Masse ab!

Finde Deinen persönlichen Touch – was macht Dich, Deine Produkte und Leistungen einzigartig? Wenn Dein Newsletter “Persönlichkeit” hat, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er nicht nur gelesen wird, sondern auch zum Handeln auffordert. Solche persönlichen Elemente sind zum Beispiel:

  • regionale Bezüge
  • ein kurzer Textteil im Dialekt geschrieben
  • eine kurze Stellungnahme am Anfang oder am Ende zu einem aktuellen Ereignis, wie es Dir damit im Moment geht; teile etwas von Dir mit, sei authentisch!

Nützliche Tools, die Dich beim Erstellen Deines Newsletters unterstützen

Du brauchst natürlich nicht alles alleine zu machen. Von der Adressenverwaltung über den automatischen Versand bis zur Auswertung, rund um den Newsletter stehen Dir zahlreiche Tools zur Verfügung. Du kannst zum Beispiel das Klickverhalten Deiner Leser auswerten lassen und so herausfinden, wie Dein Newsletter wirkt. Auswertbar sind auch die Conversion Rate und viele andere Details.

Fazit

Grundsätzlich lohnt sich das Engagement, das Du in Deinen Newsletter steckst. Du generierst damit Traffic auf Deiner Webseite und erreichst Deine (potenziellen) Kunden zielsicher. Auch der finanzielle Aspekt spielt eine Rolle. Newsletter-Marketing ist kostengünstig, sogar dann, wenn Du professionelle Unterstützung für Design und Content in Anspruch nimmst!

freelanceXpress Team

Das freelanceXpress Team stellt aktuelle News, Trends und Informationen zu Themen der Kreativbranche, Freelancing und Selbstständigkeit zur Verfügung.

freelanceXpress-banner