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Outsourcing Gründe – 7 Gründe für das Auslagern von Aufgaben

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Nicht immer ist es möglich, in einem Unternehmen alle Leistungen abzudecken. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Dann liegt es nahe, sich Hilfe von außen zu holen. Was Outsourcing bedeutet und welche Vorteile es bietet, das erfährst Du hier.

Was bedeutet Outsourcing?

Outsourcing setzt sich aus den englischen Begriffen outside (außerhalb), source (Quelle) und using (nutzen) zusammen. In der Übersetzung bedeutet das die Nutzung externer Ressourcen beziehungsweise Quellen. Outsourcen bezieht sich auf eine Unternehmensstrategie, deren Inhalt darauf gerichtet ist, einzelne Aufgaben, Teilbereiche oder ganze Geschäftsprozesse eines Unternehmens an ein Drittunternehmen auszulagern beziehungsweise auf einen oder mehrere Dienstleister oder Freelancer zu übertragen. In Anspruch genommen werden die externen Dienstleister für Aufgaben, die eine Expertise benötigen, die im jeweiligen Unternehmen nicht, noch nicht oder nicht mehr vorhanden sind. Beispiele für Outsourcing sind unter anderem Aufgaben im Online Marketing, Grafik und Design, Social Media Marketing und Web Design.

7 Gründe für Outsourcing

Natürlich stellt sich die Frage, warum Unternehmen den Aufwand des Auslagerns betreiben und warum sie nicht einfach das entsprechende Personal einstellen, um diese Lücken zu schließen. Die Gründe für Outsourcing liegen in der Kosten-Nutzen-Rechnung. Tatsächlich ist es für Unternehmen sehr viel teurer, in dem gewünschten Bereich passende Mitarbeiter zu suchen, die den zeit- und kostenintensiven Bewerbungsprozess durchlaufen. Diese Mitarbeiter brauchen Büros, Mobiliar und das technische Equipment, um ihre Arbeit ausüben zu können. Hinzu kommen die Personalkosten, die sich unter anderem aus dem Gehalt, Sozialversicherungsabgaben und gegebenenfalls Gratifikationen zusammensetzen. Tatsächlich stehen diese Ausgaben in keiner Relation zur Finanzierung des Outsourcings. Deshalb ist es nicht nur für Konzerne und große Unternehmen interessant, sondern vor allem auch für mittlere und kleine Unternehmen (KMU´s), ganze Abläufe, Projekte oder bestimmte Aufgaben an externe Dienstleister beziehungsweise Freelancer zu vergeben, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen. Doch das sind nicht die einzigen Vorteile, die Outsourcing bietet.

1. Fokussierung auf Kernkompetenzen: Zeitgewinn und Erfolgssteigerung

Werden Aufgaben, Projekte oder ganze Geschäftsbereiche aus einem Unternehmen ausgelagert, wirkt sich das auf die Effizienz der verbleibenden Unternehmensbereiche aus. Die Fokussierung auf die Kernkompetenzen bedeutet mehr Effektivität sowie eine Steigerung der Qualität und der Außenwirkung. Denn es sind die Schlüsseltechnologien und Kernkompetenzen eines Unternehmens, die es von anderen Unternehmen unterscheidbar macht. Outsourcing bedeutet auch Entlastung. Denn Unternehmen gewinnen wertvolle Zeit, die sie in die Entwicklung des Unternehmens stecken können, sodass sich Outsourcing erfolgssteigernd auswirken kann.

2. Flexibilität und zeitnahes Reagieren auf ein höheres Arbeitsaufkommen

Outsourcing bedingt ein zeitnahes Reagieren auf ein höheres Arbeitsaufkommen. Das gilt für Auftragsspitzen, die ein erhöhtes Auftragsvolumen und mögliche Kapazitätsengpässe mit sich bringen, ebenso wie für den Ausgleich von krankheitsbedingten Ausfällen. Die Flexibilität zeigt sich dadurch, dass auch Aufgaben an externe Dienstleister oder Freelancer vergeben werden, die nur einmal erbracht werden müssen, sodass sich die Festanstellung mindestens eines Mitarbeiters nicht lohnt, zum Beispiel das Erstellen von Webseiten oder die Installation einer Software.

3. Zeit- und Kostenersparnis

Externe Dienstleister arbeiten kostensparender. Die firmeninterne Ausstattung mit Büroräumen, Arbeitsmitteln und technischen Geräten entfällt, da externe Dienstleister auf ihr eigenes Equipment zurückgreifen. Gleiches gilt für das Gehalt. Die Zusammenarbeit mit Externen wird vertraglich über Dienst- oder Werkverträge geregelt. Das bedeutet, dass keine Personalkosten anfallen, sondern dass die von Externen in Rechnung gestellten Arbeiten als Sachkosten in der Buchhaltung aufgeführt werden, die als Ausgaben für Fremdleistungen im Rahmen der Betriebsausgaben steuerlich abzugsfähig sind. Außerdem bedingen externe Dienstleister eine Zeitersparnis. Sie sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und sofort einsatzfähig. Eine zeitaufwändige Einarbeitung eigener Mitarbeiter entfällt. Aufgrund der speziellen Kenntnisse und der Berufserfahrung sind externe Dienstleister und Freelancer in der Lage, bestimmte Aufgaben und Projekte schneller und effizienter zu verrichten.

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4. Inanspruchnahme von Expertenwissen

Expertenwissen ist immer dann wichtig, wenn dieses Know-how im eigenen Unternehmen nicht vorhanden ist. Dieses fehlende Know-how bezieht sich zum Beispiel auf neue Arbeitsprozesse, die in einem Unternehmen notwendig werden und für deren Umsetzung es den Mitarbeitern an Wissen fehlt. Beispiele sind die Einführung einer neuen Software oder durch die Digitalisierung veränderte Arbeitsprozesse. Unternehmen haben dann die Wahl, Mitarbeiter auf eine Fortbildung zu schicken, einen externen Dienstleister mit dem entsprechenden Expertenwissen in Anspruch zu nehmen oder einen neuen Mitarbeiter einzustellen. Eine Fortbildung verursacht Kosten und ist langwierig. Danach ist nicht sichergestellt, ob sofort eine fachgerechte Umsetzung des Erlernten möglich ist. Da es sich um einen einmaligen Vorgang handelt, ist es nicht sinnvoll, einen neuen Mitarbeiter einzustellen, der danach überflüssig ist. Aufgrund der zeitlich begrenzten Dauer ist Outsourcing die klügste Variante.

5. Steigerung von Qualität und Geschwindigkeit einschließlich Kostensenkung

Experten, die für eine bestimmte Dauer oder für die Erbringung einer bestimmten Leistung beschäftigt werden, bedeuten immer auch eine Qualitätssteigerung. Ein Profi liefert kurzfristig, zeitnah und sehr viel schneller bessere Arbeit und Qualität als ein angelernter Mitarbeiter. Das wirkt sich auf die Kosteneffizienz aus und hat zur Folge, dass häufig die Kosten für die Entwicklung, Produktion und für Dienstleistungen reduziert werden können. Diese Kostenvorteile werden außerdem durch die Konzentration auf die wichtigsten Aktivitäten noch intensiviert.

6. Mehr und schnelleres Wachstumspotenzial

Externe Dienstleister und Freelancer ermöglichen es nicht nur kleinen und mittleren Unternehmen sowie Startups, schneller zu wachsen. Das zeitnah zur Verfügung stehende Expertenwissen von außerhalb erlaubt größere Schritte in Richtung Wachstum und Expansion, da es in vollem Umfang zeitnah und uneingeschränkt zur Verfügung steht.

7. Verringerung von Risiken

Externe Dienstleister und Freelancer verfügen über die notwendige Berufserfahrung, sodass sie Chancen und Risiken entsprechend kalkulieren können. Das bedeutet auch, dass mit Hilfe von Freelancern neue Ideen risikominimierend ausprobiert werden können. Denn Experten sind gleichbedeutend mit einem erhöhten Maß an Sicherheit, die zu einer Reduzierung möglicher Risiken führt.

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Fazit

Abschließend ist festzuhalten, dass externe Dienstleister und Freelancer ein Gewinn für jedes Unternehmen sind:

  1. Die Fokussierung auf Kernkompetenzen bedeutet ein Mehr an Zeit, die in neue Aktivitäten investiert werden und mehr Erfolg bedingen kann.
  2. Externe Dienstleister sind zeitlich und räumlich flexibel und ermöglichen zeitnahes Handeln.
  3. Sie bedeuten eine Zeit- und Kostenersparnis.
  4. Sie bieten Expertenwissen und Berufserfahrung.
  5. Die Steigerung der Qualität und der Geschwindigkeit bedingen eine Kostensenkung.
  6. Zeitnah zur Verfügung stehendes Expertenwissen ermöglicht schnelleres Wachstum.
  7. Berufserfahrung und Fachwissen externer Dienstleister und Freelancer reduzieren mögliche Risiken.

freelanceXpress Team

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