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Social Media Branding- so wirst Du mit Deinem Unternehmen bekannt!

Die sozialen Netzwerke eröffnen ein spannendes Potenzial zur Entwicklung und Stärkung einer Marke. Ein wertschätzender und authentischer Dialog mit der Zielgruppe ist das probate Mittel im Social Media Branding.

Das Thema Branding ist für jedes Unternehmen wichtig: Es beantwortet nämlich die Fragen, welche Werte Dein Unternehmen verkörpert und welche Emotionen es anspricht – und letztendlich auch die nach Erfolg oder Misserfolg. Zur Entwicklung einer starken Marke gezielt Social Media Marketing einzusetzen, ist ausgesprochen sinnvoll, da Du hier nicht nur mit Deiner Zielgruppe gut in Kontakt kommen, sondern sogar eine nachhaltige Beziehung aufbauen kannst. Wie Du dabei am besten vorgehst und welche Punkte Du beachten solltest, das kannst Du hier in Ruhe nachlesen.

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1. Kennst und verstehst Du Deine Zielgruppe?

Grundsätzlich solltest Du bereits Deine Zielgruppe definiert haben – schließlich hast Du Deine Produkte oder Dienstleistungen so entwickelt oder zusammengestellt, dass Du die Probleme eines bestimmten Personenkreises lösen kannst. Für ein wirkungsvolles Social Media Branding solltest Du noch einmal genauer hinschauen und Dir einige Fragen beantworten, wie zum Beispiel:

  • Zu welcher Altersgruppe gehören die Menschen, die Du ansprechen willst?
  • Was wünschen sie sich, welche Bedürfnisse haben sie und welche Probleme wollen sie lösen?
  • Welche Werte haben für Deine Zielgruppe die größte Bedeutung?
  • Über welche Kanäle kommunizieren sie bevorzugt?
  • Was suchen sie in Social Media, was Dein Unternehmen bieten kann?

Anhaltspunkte können die Auswertungen Deiner Accounts in den sozialen Netzwerken geben, allerdings solltest Du die Daten mit den umfangreichen Statistiken, wie beispielsweise von Statista, aber auch von Hubspot, Sprout Social oder Hootsuite, abgleichen. Aus den Antworten kannst Du die möglichen Ansätze für Dein Social Media Branding ableiten – es geht um das Wecken von Emotionen, um den Aufbau von Vertrauen und damit um ein echtes Markenimage.

2. Wie einheitlich präsentierst Du Deine Marke in den Social Media?

Nicht nur auf Deiner Website, sondern auch in den sozialen Netzwerken spielen Design, Logo und Bildsprache wichtige Rollen. Du solltest also grundsätzlich darauf achten, dass

  • visuelle Elemente die wichtigsten Werte Deines Unternehmens widerspiegeln – von modern und dynamisch bis vertrauenserweckend und seriös,
  • das Design konsistent ist – und Farben oder Filter immer wiederkehren,
  • der Markenstil auf Deiner Website und in den verschiedenen sozialen Netzwerken einheitlich ist.

Es liegt auf der Hand, dass ein uneinheitliches Branding kontraproduktiv ist – Deine Zielgruppe legt Wert darauf, Deine Marke auf eine bestimmte Art und Weise wahrzunehmen. Agierst Du hier chaotisch, konterkarierst Du sämtliche Bemühungen um Deine Markenbekanntheit. Sorge also dafür, dass jedes einzelne Profil in den Social Media die DNS Deiner Marke enthält – angefangen bei der Farbkonzeption über Dein Logo bis hin zum Hero Image, das Menschen vielleicht mit Deinem Unternehmen verbinden.

3. Wie kannst du Vertrauen schaffen?

Eine Marke schrittweise aufzubauen, kann durchaus Jahre intensiver Arbeit brauchen – im Gegenzug dauert es nur kurze Zeit, all das wieder zunichte zu machen. Umso wichtiger ist es, alle Aktivitäten im Marketing und der Kommunikation umsichtig abzuwägen – und vor allem positive Emotionen bei der Zielgruppe zu wecken. Nur so lässt sich Vertrauen aufbauen. Allerdings kannst Du hier gezielt aktiv werden: Offene Fragen signalisieren zum Beispiel Dein Interesse an der Meinung Deiner Zielgruppe, sie fühlen sich dazu gehörig und somit der Marke verbunden. Hier können also schon kleine Gesten eine enorme Wirkung entfalten: Du schaffst Vertrauen, indem Du positive Emotionen weckst, Deine Zielgruppe mit offenen Fragen animierst und sie in die Stories einbindest.

4. Wie muss Content aussehen, damit man ihn gerne teilt?

Sinn und Zweck Deiner Profile in den Social Media ist es, Deine Reichweite zu vergrößern. Wie erreichst Du das? Indem Deine Follower Inhalte teilen und anderen Menschen zukommen lassen. Das geschieht aber nur, wenn der Content interessant ist – hier kommt Content Marketing ins Spiel. Es geht also um Content, der begeistert und Dein Unternehmen zur beliebten Anlaufstelle macht – und das unabhängig von der Branche, in der Du Dich bewegst. Was also könnte Nutzer dazu bewegen, Deinen Content anzuklicken, zu interagieren und zu teilen?

Hier eröffnen sich verschiedene Wege: Dunkin’ Donuts versuchte sich mit einem Livestream, um den Nutzern einen Eindruck von der Arbeit in der Versuchsküche zu eröffnen – die große Resonanz darauf führte dazu, dass sich das Unternehmen als die Donut-Marke mit zahlreichen unterhaltsamen Videos ausgesprochen erfolgreich etablieren konnte. Doch auch bei deutlich trockeneren Themen kann die geeignete Content-Strategie beeindruckende Erfolge zeitigen: The Lighter Side of Real Estate befasst sich mit Immobilien und versorgt Makler mit wichtigen Informationen und Marketingdienstleistungen. Das hindert das Unternehmen nicht daran, lustigen Content zu kreieren – in Form von Memes oder GIFs, den die Zielgruppe kräftig teilt. Auch ein einfaches Design funktioniert, wie sich an diesem Beispiel zeigt.

Es kommt also darauf an, eine bestimmte Art von Content zu entwickeln, der das Interesse Deiner Zielgruppe weckt. Sinnvoll ist es, zunächst zu testen: Was wird am besten angenommen und vor allem geteilt?

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5. Wie zeigt Dein Unternehmen seine soziale Ader?

Es heißt nicht umsonst Social Media: Willst Du Dein Social Media Branding wirksam umsetzen, dann zeige Dich auch sozial. Stellen Nutzer Fragen, dann beantworte sie. Erhältst Du Kommentare auf Deine Posts, dann kommentiere sie ebenfalls. Wird Dein Unternehmen in einem Post erwähnt, dann reagiere angemessen. Soziale Netzwerke leben von der Unterhaltung – und zwar in beide Richtungen. Je intensiver Du interagierst, umso stärker entwickelt sich die Kommunikation mit Deiner Zielgruppe, die Dir wichtige Informationen liefert.

6. Wie spannend ist Deine Brand Story – und wie wird sie erzählt (Brand Voice)?

Eine gute Geschichte fesselt und bewegt Menschen – genau deswegen brauchst Du eine Brand Story. Ob Du die Entstehungsgeschichte Deiner Marke erzählst, Deine Visionen und Ziele teilst oder Erfahrungen Deiner Kunden aufgreifst – alle Geschichten, die Deine Marke schreibt, müssen in irgendeiner Form mit dieser Brand Story verbunden sein. Ein eindrucksvolles Beispiel liefert Dove: Hier fließen die eingängigen Slogans, wie zum Beispiel “Du bist schöner, als du denkst” und die intelligent kreierten Kampagnen in den Social Media wunderbar zusammen: Die Marke steht dafür, die wahre Schönheit von Frauen und Mädchen zu entdecken und ihnen mehr Selbstbewusstsein zu verleihen.

Die Brand Voice muss die Botschaft tragen: Es handelt sich dabei um die Art und Weise der Kommunikation zwischen Marke und Zielgruppe, die in jedem Fall zu den jeweiligen Produkten oder Dienstleistungen passen und authentisch sein sollte. Ganz wichtig: Die Band Voice sollte sich konsequent durch die gesamte Kommunikation der Marke ziehen – wie ein roter Faden.

Fazit: Social Media Branding als laufender Prozess

Ein starkes Markenimage kommt nicht von ungefähr und ist nicht für alle Zeit gegeben – Du solltest Social Media Branding als Prozess verstehen, der nur mit Kontinuität zum nachhaltigen Erfolg führt. Mit einem Wort: Führe einen respektvollen, wertschätzenden und vor allem authentischen Dialog mit Deiner Zielgruppe – die Dein Unternehmen daraufhin als etwas Besonderes schätzen und unterstützen wird.

freelanceXpress Team

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