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Social Media Strategien für Dein Unternehmen

Social Media Planung

Die Bedeutung der verschiedenen sozialen Netzwerke ist nicht zu unterschätzen. Sie sind längst zu effektiven Kommunikationskanälen avanciert – und das vor allem während der Corona-Pandemie: Hier konsumieren und teilen Milliarden Nutzer die unterschiedlichsten Inhalte. Für Unternehmen und Freelancer eröffnet sich in den Social Media ein interessantes Potenzial, mit der jeweiligen Zielgruppe zu interagieren, die eigene Marke zu etablieren und gezielt weiterzuentwickeln. Allerdings setzt dies voraus, dass einerseits ausreichend Ressourcen eingeplant werden, um andererseits eine stringente Social Media Strategie zu entwickeln – und konsequent umzusetzen.

Social Media Strategie – ist das wirklich notwendig?

Um es auf den Punkt zu bringen: unbedingt! Durch planlose und unregelmäßige Posts auf verschiedenen Kanäle lässt Du viel von dem enormen Potenzial liegen – und hier haben Social Media einiges zu bieten. 89 Prozent der Internetnutzer sind auch in Social Media aktiv.

  • 99 Prozent bei den 14- bis 24-Jährigen
  • 97 Prozent bei den 25 – bis 34-Jährigen
  • 86 Prozent bei den 35- bis 54-Jährigen
  • 80 Prozent bei den über 55-Jährigen

Davon suchen rund 38 Prozent in den sozialen Netzwerken nach Dienstleistungen oder Produkten und 31 Prozent nach Informationen zu bestimmten Unternehmen. Interessieren sich Jüngere für Öffnungszeiten oder die neuesten Angebote, recherchieren sie nicht auf den Unternehmenswebseiten, sondern in den Sozialen Medien. Wer hier nicht präsent ist, wird nicht gefunden – dann hat der Mitbewerber die Nase vorn.

Doch die Möglichkeiten sind deutlich komplexer: Über Social Media lassen sich ebenso gut ein professioneller Kundensupport organisieren, gute Bewertungen generieren und eine starke Community aufbauen, die im Ernstfall auch negative Kommentare abfängt. Ein weiteres großes Thema, das sich hervorragend über diese Kanäle organisieren lässt, ist das Recruiting. Dabei geht es jedoch nicht nur um Stellenanzeigen, die über die sozialen Netzwerke leicht zu verbreiten sind. Vielmehr können sich Unternehmen hier so präsentieren, dass sie für die gesuchten Fachkräfte interessant werden: mit Porträts der Mitarbeitenden, Einblicken in den Arbeitsalltag oder der authentischen Erläuterung der vom Unternehmen gebotenen Benefits.

Die Frage ist also: Was sollen Deine Social Media Aktivitäten konkret bewirken? Und genau deswegen ist eine gut durchdachte Social Media Strategie so essenziell wichtig.

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Social Media als Teil der Marketing-Strategie behandeln

Als zunehmend wichtige Kommunikationskanäle solltest Du die sozialen Netzwerke nicht unabhängig von den Marketing-Aktivitäten Deines Unternehmens, sondern sie als Teil der Außendarstellung betrachten, die ebenso einem roten Faden folgen sollte. Was im Marketing selbstverständlich ist, gilt demnach auch für Social Media – Grundlage aller Aktivitäten sollte eine gut durchdachte Strategie sein. Und so kannst Du sie entwickeln:

1. Ziele SMART definieren

Spezifisch, messbar, aktivierend, realistisch und terminiert – so sollten die Ziele einer Social Media Strategie festgelegt werden. Beispiel: Deine Marke soll bekannter werden, um neue Kunden zu interessieren und zu akquirieren. Sinnvolle Kennzahlen wären in diesem Fall zum Beispiel die Anzahl der Interaktionen mit Nutzern und die Conversion-Rate.

2. Zielgruppe identifizieren

Kennst Du Deine Zielgruppe genau? Auch hier kommt es auf die Details an, wie zum Beispiel die demografischen Fakten, die Dir die Entwicklung einer Buyer Persona erlauben. Welche Interessen diese hat, mit welchen Problemen sie sich herumschlägt und welche Inhalte sie interessieren könnten, das lässt sich dann leicht ableiten.

3. Klare Botschaft formulieren

Deine Zielgruppe will thematisch abgeholt werden. Hier eignen sich am besten sinnvolle Informationshappen, die einer klaren Botschaft folgen. Als Formate kommen neben knackigen Texten auch Mini-Clips, prägnante Grafiken oder auch Instagram-Stories in Frage. Genau, freundlich und in der Sprache der Zielgruppe – so lassen sich Inhalte leicht konsumieren.

4. Storytelling gezielt einsetzen

Die Macht guter Geschichten ist enorm, wenn sie die Gefühle ansprechen und prägnant formuliert sind. Präsentiere Dein Unternehmen auf einer persönlichen Ebene. Hier spielen weniger die harten Fakten eine Rolle, sondern Motive: Warum beschäftigt sich Dein Unternehmen mit bestimmten Themen? Was ist dabei wichtig? Welche Ziele spielen eine Rolle? So erregst Du nicht nur das Interesse der Nutzer, sondern bleibst im Gedächtnis potenzieller Kunden.

5. Kanäle bewusst auswählen

Die Netzwerke unterscheiden sich nicht nur in Bezug auf ihre Ausrichtung und Nutzer, sondern auch auf die zur Verfügung stehenden Features. Grundsätzlich solltest Du eine Auswahl treffen, die zu Deinem Geschäftsfeld und zur Zielgruppe passt – mehr als drei Kanäle müssen es gar nicht sein. Diese lassen sich aber anhand der Nutzer weiter segmentieren, um sie inhaltlich differenziert zu bespielen, wie beispielsweise Fans und Rivalen, aber eben auch Influencer.

6. Beiträge strategisch planen

Um die Social Media Strategie zum gewünschten Erfolg zu führen, solltest Du die Kanäle zuverlässig und vor allem regelmäßig mit passendem Content versorgen – und das auch, wenn Unvorhergesehenes geschieht. Hier empfehlen sich spezielle Tools zur Planung der Beiträge, die sich umsichtig vorbereiten und zur Veröffentlichung terminieren lassen. So lassen sich auch verschiedene Zeitzonen optimal berücksichtigen, wenn Du zum Beispiel eine internationale Community bedienen willst.

7. Monitoring der Ergebnisse durchführen

Erfolge sollten messbar sein – und das lässt sich sehr gut mit den gängigen Tracking-Tools wie Facebook Analytics oder Google Analytics erledigen: Diese erfassen nicht nur die genauen Besucherzahlen, sondern weisen auch wichtige Daten wie Dauer des Besuchs oder zum Verhalten der Besucher aus. Springen diese recht schnell wieder ab, kannst Du zielführende Rückschlüsse zu den Schwächen und natürlich auch den Stärken Deiner Beiträge und der Kanäle ziehen.

8. Strategie bei Bedarf anpassen

Der Schritt von der Theorie zur Praxis ist nicht leicht – Du brauchst also nicht nur Engagement, sondern auch Geduld für die Umsetzung Deiner Social Media Strategie. Hier gilt es auszutesten, welche Inhalte auf welchen Kanälen am besten funktionieren, um mit Deiner Community in Kontakt zu kommen. Auf dieser Erkenntnis lässt sich gut aufbauen und zum Beispiel ein Blog installieren oder ein E-Book verfassen, das sich wiederum in den Social Media sehr gut vermarkten lässt.

Eine Frage der Kompetenzen: Social Media Strategie auf- und umsetzen

Das Potenzial der sozialen Netzwerke ist enorm und lässt sich gezielt ausnutzen. Ausschlaggebend sind einerseits die relevanten Kanäle, die nicht nur zu Deinem Unternehmen, sondern vor allem zu Deiner Zielgruppe passen. Andererseits solltest Du Inhalte und Formate genau abwägen, um die zuvor genau zu definierenden Nutzer abzuholen und so mit Informationen zu bedienen, dass die gesteckten Ziele erreicht werden. Diese komplexen Herausforderungen erfordern Kompetenzen, die oft genug in KMU nicht zu finden sind. An dieser Stelle können Spezialisten wie Social Media Manager effektiv unterstützen: Als Freelancer bringen sie ihr Knowhow entsprechend des konkreten Bedarfs ein, um Dein Unternehmen in den sozialen Netzwerken optimal zu präsentieren.

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