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Tipps für mehr Produktivität im Arbeitsalltag

Produktivität

Du fragst Dich, wie Du Deine Arbeit effektiver erledigen und bessere Leistung erbringen kannst? Mit unseren Tipps vermeidest Du Ablenkungen und profitierst von optimaler Produktivität.

Vielen Menschen fällt es schwer, strukturiert und produktiv zu arbeiten. Zahlreiche Faktoren wie fehlende Organisation, zu viel Ablenkung oder mangelnde Konzentrationsfähigkeit können Deine Produktivität negativ beeinflussen. Im eigenen Zuhause lenken Fernseher, Hausarbeit und Kinder von der Arbeit ab. Du hast keinen richtigen Arbeitsplatz oder pendelst pausenlos zwischen Kühlschrank und Schreibtisch? Nicht nur im Homeoffice lauern einige Fallstricke, auch im Büro kannst Du leicht in die Falle tappen. Dazu gehören beispielsweise ständige Blicke auf Dein privates Handy oder ein Schwätzchen mit Kollegen. Dieser Ratgeber zeigt Dir, wie Du unabhängig von Deinem Arbeitsort schnell und effektiv mehr Produktivität in Deinen Arbeitsalltag einbinden kannst.

1. Gestalte ein produktives Arbeitsumfeld

Chaos auf dem Schreibtisch erzeugt Unordnung im Kopf. Dieser einfache Leitsatz soll Dir zeigen, wie wichtig ein aufgeräumtes Arbeitsumfeld ist. Wenn sich Akten und Schriftstücke stapeln und Du den Überblick über Deine Unterlagen verlierst, sorgt eine Aufräumaktion für besseren Durchblick. Spartanisch sollte Dein Arbeitsplatz allerdings auch nicht wirken. Bilder, Deko und Pflanzen können eine entspannte Atmosphäre schaffen, die sich durchaus positiv auswirken kann. Im Homeoffice ist es wichtig, dass Du Dir einen eigenen Arbeitsplatz einrichtest, damit eine bessere Abgrenzung zwischen Privatleben und Arbeitsalltag möglich ist. Auch das richtige Licht spielt eine entscheidende Rolle, da Du bei zu wenig Tageslicht schneller müde und unkonzentriert wirst.

2. Private & berufliche Ablenkungen vermeiden

Schnell ein Blick auf die Social-Media-Kanäle oder ein kleiner Plausch mit der Kollegin – diese Ablenkungen stören Deine Konzentration. Schalte Dein privates Smartphone stumm, damit Du Dich besser auf Deine Arbeit konzentrieren kannst. Private Gespräche oder der Besuch von Facebook, Instagram & Co. solltest Du bewusst in die Freizeit legen. Neben den privaten Ablenkungen triffst Du im Arbeitsalltag häufig zusätzlich auf berufliche Produktivitätskiller. Meetings sind zwar grundsätzlich sinnvoll, in vielen Fällen sind diese Besprechungen allerdings leider unproduktiv und nicht zielführend. Arbeitgeber sollten daher mit diesem Instrument maßvoll umgehen. E-Mails sind eine schnelle und praktische Art der Kommunikation, können sich auf Dauer allerdings störend auswirken. Schalte daher die Benachrichtigung des Posteingangs aus und lies Deine E-Mails immer zu vorab festgelegten Zeiten.

3. Arbeits- und Pausenzeiten einhalten

Bei der Arbeit im Büro bist Du meist an feste Arbeitszeiten gebunden, im Homeoffice sieht dies jedoch anders aus. Im eigenen Zuhause verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit, auf Deine Produktivität kann sich dies negativ auswirken. Feste Arbeitszeiten sind sinnvoll, da Du genau weißt, wie viel Zeit Dir für Deine Aufgaben zur Verfügung steht. Durch diesen zeitlichen Rahmen erhöhst Du den Druck und bist eher bereit, Deine Arbeit bis zu einer bestimmten Uhrzeit zu beenden. Auch die Pausen sind wichtig, damit Du Dich kurz erholen und anschließend wieder mit mehr Elan an die Arbeit gehen kannst.

4. Organisiere Deinen Tagesablauf

Ein organisierter und vorab geplanter Tagesablauf ist unverzichtbar für stressfreies Arbeiten. Teile Deine Arbeitszeit ein und erstelle zunächst eine To-do-Liste. So schaffst Du Ordnung und siehst sofort, welche Aufgaben zuerst erledigt werden müssen. Bei Bedarf kannst Du den Tagesplan anpassen und für später geplante Aufgaben vorziehen.

5. Setze klare Prioritäten

Große Herausforderungen und wichtige Aufgaben sollten immer ganz oben auf Deiner To-do-Liste stehen. Du teilst Dir den Arbeitstag optimal ein und setzt Dir klare Ziele. Schiebe schwierige und unangenehme Arbeiten nicht vor Dir her. Aufschieben schadet Deiner Konzentration und lässt Dich unproduktiver werden. Wenn Du schwierige Aufgaben zuerst erledigst, kannst Du den Rest des Tages freier, beschwingter und motivierter arbeiten.

6. Vermeide Multitasking

An mehreren Aufgaben gleichzeitig zu arbeiten ist wenig zielführend, da Du im schlimmsten Fall die Orientierung verlieren kannst. Letztendlich dauert die Erledigung länger, es kommt Hektik auf und die Fehlerquote steigt. Konzentriere Dich bewusst immer nur auf die momentan anstehende Aufgabe und hake erledigte Tasks ab.

7. Verbessere Dein Zeitmanagement

Wenn Du die To-do-Liste erstellst, solltest Du Dir gleichzeitig auch realistische Bearbeitungszeiten und konkrete Ziele setzen. Dies ermöglicht es Dir, die anstehenden Aufgaben besser zu strukturieren. Dank dieser Organisation steht Dir für jede Arbeit ein bestimmtes Zeitfenster zur Verfügung und Du vermeidest Zeitverschwendung. Ein weiterer Vorteil der To-do-Liste mit gutem Zeitmanagement ist, dass sich schnell eine Arbeitsroutine einstellt. Bereits bei der Priorisierung der täglichen Aufgaben stellt sich eine produktive Arbeitsstimmung ein. Das Pareto-Prinzip hilft Dir dabei, Dein Zeitmanagement zu verbessern. Es besagt, dass sich mit 20 % Einsatz 80 % der Ergebnisse generiert. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Du für schwierige Aufgaben mehr Einsatz zeigen musst. Meist sind dies auch die wichtigen Arbeiten, die Du zuerst erledigen solltest.

8. Nein sagen und Arbeiten delegieren

Setze klare Grenzen und nimm nicht jede Aufgabe an, die Dir aufgetragen wird. Werden Dir regelmäßig Arbeiten übertragen, die nicht zu Deinem Arbeitsbereich gehören, sind Stress und Überforderung die Folge. Konzentriere Dich auf Deine wichtigsten Aufgaben. Auf der anderen Seite solltest Du nicht zwanghaft versuchen, selbst die kleinsten und wichtigsten Arbeiten zu erledigen. Lerne zu delegieren, damit Du ausreichend Kapazitäten für Deine Prioritäten hast.

9. Achte auf Deinen Biorythmus

Nach einschlägigen Studien profitieren die meisten Menschen in der Zeit von neun bis zwölf Uhr von der höchsten Leistungsfähigkeit. Um die Mittagszeit sinkt sie kontinuierlich, bis sie ab 15 Uhr wieder ansteigt. Bei diesen Angaben handelt es sich jedoch lediglich um Durchschnittswerte. Deine persönlichen Hoch- und Tiefphasen können durchaus anders gelagert sein. Neben den Lerchen gibt es auch die Nachteulen, die ihre Leistungsspitzen deutlich später erreichen.

10. Verbessere Deine Work-Life-Balance

Eine gute Work-Life-Balance wirkt sich positiv auf Produktivität und Leistungsfähigkeit aus und ist unerlässlich für Deine Konzentrationsfähigkeit. Du solltest genug schlafen. Die durchschnittliche Schlafdauer eines Erwachsenen liegt bei etwa sieben bis neuen Stunden pro Nacht. Auch eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung wirkt sich positiv auf Deine Produktivität aus. Ausreichend Bewegung und Hobbys sind ebenfalls wichtige Aspekte einer ausgewogenen Work-Life-Balance, die einen niedrigen Stresspegel begünstigt und somit Deine Produktivität positiv beeinflusst.

Fazit: Dein Weg zu mehr Produktivität

Wenn Du Deine Produktivität steigerst, stellt sich nach einiger Zeit automatisch eine strukturierte Arbeitsweise sowie mehr Effizienz und Zeitersparnis ein. In welchem Umfang Du diese Tipps umsetzt, hängt von Dir selbst ab.

freelanceXpress Team

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