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Unsere Freelancer im Interview: Carla Aschendorf

Carla Aschendorf

Carla Aschendorf kommt aus Köln und studiert aktuell Sociology and Social Research. Um nach ihrem Studium voll durchstarten zu können, baut Carla sich gerade ein Standbein als Content Writer auf. Wir haben uns mit ihr unterhalten.

Woher kommst Du? Seit wann bist Du selbstständig? Was hast Du gelernt bzw. vor der Selbstständigkeit ausgeübt? In welchem Bereich hast Du Dich spezialisiert, bzw. was ist Dein Fachgebiet?

Hi, ich bin Carla 🙂 Geboren bin ich in Berlin und demnach zwar kein echtes kölsche Mädche, lebe aber seit fast 2 Jahren in Köln. Ich bin gerade dabei, neben der Uni mit meiner freiberuflichen Tätigkeit als Content Writer durchzustarten. Zurzeit studiere ich noch ‚Sociology and Social Research‘ (M. Sc.) an der Universität zu Köln.

Mein Bachelorstudium in Germanistik und Soziologie in Düsseldorf hat mir das gewisse Gespür für das Verfassen und Korrigieren von Texten gegeben und meine Faszination für das Schreiben geweckt. Doch irgendwie hat mir das nicht gereicht und ich hatte Lust auf einen etwas internationaleren Studiengang. Während meines englischsprachigen Masters hatte ich dann die Möglichkeit, meine Schreibskills auch auf Englisch zu vertiefen. Auch Forschungen im Bereich Social Psychology finde ich super spannend und das wissenschaftliche Arbeiten hat mir einige Erfahrung mit auf den Weg gegeben. Doch schnell habe ich gemerkt, mein Herz schlägt für das kreative Schreiben als Content Writer.

Da auch das Reisen eine meiner großen Leidenschaften ist und ich privat ein echter Foodie bin, sind das die Themen, über die ich am liebsten Content kreiere. Texte für Reiseblogs oder Rezepte für Foodblogs, Webseiten oder Social-Media-Kanäle machen mir einfach am meisten Spaß und interessieren mich auch privat. Ich denke, es ist eine gute Mischung, Leidenschaft und Beruf miteinander zu verbinden, um auch langfristig erfolgreich zu sein.

Was hat für Dich den Ausschlag für das freiberufliche Leben gegeben und mit welchen Problemen hattest Du zu Beginn der Tätigkeit zu kämpfen?

Das Schreiben hat mich schon immer fasziniert. Schon in der Grundschule habe ich gemerkt, dass ich es liebe, mir Geschichten und Texte selbst auszudenken und zu verfassen. Das hat sich bis heute nicht geändert! Das kreative Schreiben hat mich außerdem dazu inspiriert, auch anderen zu helfen, ihre Businessideen und Gedanken in die richtigen Worte zu verpacken.

Mein Ziel ist es, die Leidenschaft für das Schreiben irgendwann mit meiner weiteren Lieblingsbeschäftigung dem Reisen verbinden zu können und die Möglichkeit zu haben, von überall auf der Welt arbeiten zu können. Zu Beginn ist man davon jedoch wortwörtlich noch meilenweit entfernt und muss sich erst einmal ausprobieren, um seine Nische zu finden. Da muss man leider auch mit Ablehnung und Rückschlägen umgehen können. Ich denke aber, dass man daran, wie so oft im Leben nur wachsen kann!

Referenz Carla Aschendorf
Was zeichnet Dich und Deine Arbeit besonders aus?

Ich denke, mich zeichnet aus, dass ich Spaß an dem habe, was ich mache. Besonders beim Content Writing merkt man einem gut geschriebenen Text sofort an, dass der Schreiber Spaß an dem kreativen Prozess hat und hinter dem steht, was er produziert. Ich zwinge mich nicht zu Projekten, die mich nicht wirklich interessieren und in die ich nicht gerne Zeit, Kreativität und neue Ideen investiere.

Was inspiriert Dich bei Deiner Arbeit und wie gehst Du mit einem kreativen Tief um?

Wenn ich mal antriebslos bin oder in einem Tief stecke, versuche ich meist meinen Blickwinkel ein wenig zu ändern und die Privilegien einer freiberuflichen Tätigkeit für mich zu nutzen. Einfach jederzeit für ein paar Tage oder Wochen von woanders aus Arbeiten zu können als von zu Hause und der gewohnten Umgebung gibt mir neue Energie und Inspiration.

Welche Tipps würdest Du Deinen Freelancer Kollegen mit auf den Weg geben, um erfolgreicher bei der Job-Gewinnung zu sein?

Ich denke, Kontakte zu knüpfen ist in der Welt eines Freelancers besonders wichtig. Auch wenn es manchmal unangenehm ist, auf potenzielle Kunden zuzugehen, muss man sich einfach trauen und auch wenn man noch nicht allzu viele Referenzen hat, selbstbewusst hinter dem stehen was man kann.

Rezept Carla Aschendorf
Inwieweit helfen Dir Portale wie www.freelancexpress.de bei der Jobsuche?

Solche Portale sind gerade für den Anfang das ideale Sprungbrett. Meist kann man sich kostenlos anmelden, sich einfach ein wenig ausprobieren und die Welt der Freelancer erkunden. Manche Kunden melden sich von selbst, auf andere musst Du aktiv zugehen und manchmal ergeben sich spannende Projekte, auf die Du sonst nie gestoßen wärst. Selbst wenn man nicht direkt zig Anfragen bekommt, erste Erfahrungen sammelt man hier auf jeden Fall!

Welche Aspekte der freiberuflichen Tätigkeit sind für Dich besonders spannend?

Besonders spannend finde ich die Freiheit, die man durch eine freiberufliche Tätigkeit gewinnt. Ortsunabhängig arbeiten zu können und mir Projekte bestenfalls selbst nach eigenem Interesse aussuchen zu können, ist für mich ein echtes Privileg. Sich selbst zu managen und sich Zeit und Energie eigenständig einzuteilen, ist nicht immer leicht, man lernt jedoch so viel dazu und auch einiges über sich selbst.

Wie siehst Du Deine Freelancer-Tätigkeit mit Blick auf die Zukunft?

Mein Traum ist es, meine beiden Leidenschaften Schreiben und Reisen miteinander zu verbinden und irgendwann davon leben zu können, dass ich arbeiten und leben kann, wo immer ich gerade möchte. Ob das jetzt zwingend dauerhaft im Ausland ist, weiß ich noch nicht. Ich bin einfach sehr gespannt auf den Weg dorthin und bin offen für alles, was noch kommt.

Vielen Dank für das Interview!

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