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Unsere Freelancer im Interview: Linda Lux

Frau vor neutralem Hintergrund, lächelt, blonde Haare, trägt Brille

Linda Lux baut sich seit Mitte 2019 eine Zukunft als Illustratorin auf. Derzeit studiert sie Kommunikationsdesign und nutzt die Zeit sich illustrativ weiterzuentwickeln.

Woher kommst Du? Seit wann bist Du selbstständig? Was hast Du gelernt bzw. vor der Selbstständigkeit ausgeübt? In welchem Bereich hast Du Dich spezialisiert, bzw. was ist Dein Fachgebiet?

Hi, ich bin Linda Lux und wohne seit meinem Studium in Düsseldorf. Als Illustratorin arbeite ich bereits seit 2 ½ Jahren, wobei der Start langsam, mit hier und da kleineren Aufträgen verlief.

Nach meinem Abi habe ich ein halbes Jahr mein Vorpraktikum in einer kleinen Werbeagentur verbracht. Das Praktikum mit einer Eignungsprüfung brauchte ich, um mich an der HSD in Düsseldorf zu bewerben. Dort studiere ich seit dem Sommer 2016 Kommunikationsdesign. In meiner Mappe waren bis dato ausschließlich handgezeichnete Bilder und Zeichnungen. Mein Studium habe ich anfangs absichtlich sehr breit ausfgestellt, um mich in allen Bereichen auszuprobieren. Typografie, Layout, Film, Animation und so weiter. All das hilft mir heute enorm.

Nach meinem Auslandssemester im Jahr 2018 habe ich mich dazu entschlossen, als Illustratorin zu freelancen. Es begann mit einer Logoanfrage, die im Endeffekt nicht zu Stande kam. Aber meine Idee und Vision war da. Ab hier habe ich aktiv darauf hingearbeitet und tue es heute noch, mich in der Welt der Illustratoren und Freelancer zurechtzufinden.

Was hat für Dich den Ausschlag für das freiberufliche Leben gegeben und mit welchen Problemen hattest Du zu Beginn der Tätigkeit zu kämpfen?

Nachdem ich den Entschluss gefasst hatte, mich als Freelancerin zu behaupten, kamen viele Fragen auf. Steuerliche, kreative als auch persönliche. Wer bin ich, was will ich, was macht mich aus? All das muss ich für mich klären. Denn ich bin als Person, als Freelancerin essentiell. Ich bin die Marke, der USP, und eben auch die Treibende Kraft hinter allem. Gerade am Anfang sieht man keine Erfolge im Sinne, dass einem Kunden zufliegen.

Es ist kein Sprint, sondern ein Marathon und das musste ich mir immer wieder klar machen.

Welche Tipps würdest Du Deinen Freelancer Kollegen mit auf den Weg geben, um erfolgreicher bei der Job-Gewinnung zu sein?

Sei dir darüber klar, dass du das besondere deines Könnens bist. Klar kann auch jemand anderes die Arbeit X erledigen. Du als Person kannst aber nicht imitiert werden.

Wie sieht ein ganz normaler Arbeitstag für Dich als Freelancer aus?

Mein normaler Alltag beginnt früh. Ich erledige gern am Morgen die wichtigsten To-Dos direkt. So kann ich spontan auf gutes Wetter reagieren und mir meine persönliche Auszeit nehmen.

Was inspiriert Dich bei Deiner Arbeit und wie gehst Du mit einem kreativen Tief um?

Ganz banal inspiriert mich das Leben, die Natur, das Lebendige um mich herum. Wenn ich merke, es geht gerade nicht vor oder zurück, muss ich mir eine aktive Pause nehmen. Weg vom Bildschirm, raus in die Natur, zum Sport, abschalten.

In wieweit helfen Dir Portale wie www.freelancexpress.de bei der Jobsuche?

Verschiedene Plattformen helfen mir super, mich selbst zu präsentieren und auch auf Kundenwünsche zu reagieren. Ich kann mich hier auf offene Aufträge bewerben und so den Markt immer mehr verstehen.

Welche Aspekte der freiberuflichen Tätigkeit sind für Dich besonders spannend?

Am meisten spricht mich die Abwechslung an. Neue Kunden haben neue Bedürfnisse und auf die muss ich mich einstellen. Es ist auch immer wieder aufregend, sich auf einen neuen Kunden einzulassen. Aber erst nachdem man anfängt, mit demjenigen zu arbeiten, merkt man, ob eine Zusammenarbeit funktioniert oder eben nicht.

Wie gehst Du damit um, wenn es zwischen Dir und Deinem Auftraggeber zwischenmenschlich nicht mehr harmoniert, Du aber nach wie vor gerne den Auftrag ausführen möchtest?

Und genau hier sehe ich auch die Freiheit eines Freelancers. Solange es das Finanzielle erlaubt, kann ich eine Zusammenarbeit beenden. Mir persönlich ist dabei eine gute Zusammenarbeit und der gute Umgang miteinander sehr wichtig. Auch wenn ein Projekt noch so spannend ist, schlägt dieser Aspekt nicht ein ungemütliches Klima miteinander.

Zum Schluss sei noch gesagt, es gibt immer wieder verrückte Anekdoten aus dem Alltag mit Kunden, Themen die einen stressen oder verunsichern. Mir persönlich hilft hier immer sehr der Austausch unter Freunden und vor allem unter Kollegen.

Ich sehe meine Mitstreiter nicht als Konkurrenten. Ein Austausch untereinander hat mir noch nie geschadet, weder geschäftlich, noch persönlich. Ganz im Gegenteil. Es hat mich immer einen Schritt voran gebracht.

Vielen Dank für das Interview!

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