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Unsere Freelancer im Interview: William-Ray Duncan

Ganz nach dem Motto „Es gibt keine Probleme, es gibt nur Lösungen!“ arbeitet William-Ray Duncan seit über 20 Jahren als Programmierer. Für ihn ist dieser Job nicht einfach nur eine Tätigkeit, er ist Berufung – wie er schnell während seines Informatik-Studiums merkte, welches ihm einfach zu trocken war. Zu leblos. Mit seiner Agentur „evolved – Werbeagentur Boppard“ bietet William-Ray mit seinem Team die Leistungen einer Fullservice-Agentur zu Freelancerpreisen.

Woher kommst Du? Seit wann bist Du selbstständig? Was hast Du gelernt bzw. vor der Selbstständigkeit ausgeübt? In welchem Bereich hast Du Dich spezialisiert, bzw. was ist Dein Fachgebiet?

Mein Name ist William-Ray Duncan und ich komme aus dem schönen Boppard, der Perle am Rhein. Ich bin seit 2015 selbstständig in den Bereichen IT-Schulungen, Webserverprogrammierung und Webdesign. Ursprünglich war ich Student der allgemeinen Informatik (Dipl.), das Studium habe ich allerdings aus mangelnder Praxisbezogenheit abgebrochen. Daraufhin arbeitete ich in vielen verschiedenen Projekten als Entwickler. 2015 kam es dann dazu, dass ich meine Fähigkeiten zertifizierte und auch einen Hochschulabschluss anstrebte. Nach dem erfolgreichen Abschluss des „Diploma in Webengineering“ und diversen Zertifikaten aus dem Fachbereich wollte mich die Zertifizierungsstelle als Trainer verpflichten. Das war mein Einstieg in die Selbstständigkeit. Heute bin ich weiterhin als Trainer tätig, aber auch die Entwicklung von Anwendersoftware sowie Webdesign/Webserverprogrammierung und Printdesign gehören zu meinen Fachgebieten.

Was hat für Dich den Ausschlag für das freiberufliche Leben gegeben und mit welchen Problemen hattest Du zu Beginn der Tätigkeit zu kämpfen?

Vor der Freiberuflichkeit war ich als Angestellter tätig und die Beziehung zwischen Chef und Mitarbeiter hat mich oft sehr belastet, da meine Ideen und Anregungen gar kein Gehör fanden. An diesem Punkt habe ich mich entschieden, nie wieder einen Chef über mir zu dulden. Durch die Tätigkeit als Fachdozent im IT-Bereich und skalierbaren Buchungsanfragen hatte ich einen sehr sanften Einstieg in das freiberufliche Leben. Probleme und Widrigkeiten gab es kaum.

Was inspiriert Dich bei Deiner Arbeit und wie gehst Du mit einem kreativen Tief um?

Als Entwickler inspiriert mich insbesondere der Drang Quellcodes performanter zu gestalten. Es geht immer etwas effektiver! Als Dozent und Ausbilder mag ich es andere Menschen an meinem Fachwissen teilhaben zu lassen.

Vornehmlich bekämpfe ich kreative Tiefs mit Kaffee und einer Zigarette. Sollte das nicht reichen, muss zwischendurch auch einfach mal ein Computerspiel herhalten.
Da meine Arbeit aber sehr viele Aspekte aufweist, kann ich mich auch jederzeit mit einer anderen Aufgabe ablenken, um nicht untätig zu sein. 

Inwieweit betreffen Dich Krisen wie z.B. COVID-19? Wie sicherst Du Deine Existenz in solchen Zeiten?

Natürlich spüren auch wir in der Werbeagentur die Auswirkungen der aktuellen Krise.
Allerdings trifft es uns weniger hart als viele andere Menschen. Jammern ist daher unangebracht. Durch eine rasche Umstellung von Präsenz- zu Onlinekursen konnte die Tätigkeit als Dozent ununterbrochen weitergehen und sichert mir somit einen stabilen Grundumsatz.

Bedauerlicherweise nahm aber die Menge an Web- und Softwareprojekten massiv ab. Das wirkt sich seit Januar leider auch auf meine treuen Mitarbeiter aus.

Welche Aspekte der freiberuflichen Tätigkeit sind für Dich besonders spannend?

Besonders spannend finde ich die Möglichkeit stets neue Leute kennenzulernen und bei deren Projekten Einblicke in ihre Tätigkeiten und Workflows zu erhalten, die bei entsprechender Software implementiert werden müssen.

Wie siehst Du Deine Freelancer-Tätigkeit mit Blick auf die Zukunft?

Einen Weg zurück in ein Angestelltenverhältnis kann ich mir nicht vorstellen! Als Katzenfreund weiß ich, dass man Freigänger auch nicht als Hauskatzen halten kann. Das gilt auch für mich. Die Zukunft hält somit nur einen Weg für mich bereit: Freiberuflichkeit.

Wie gehst Du damit um, wenn es zwischen Dir und Deinem Auftraggeber zwischenmenschlich nicht mehr harmoniert, Du aber nach wie vor gerne den Auftrag ausführen möchtest?

Nun, ich denke, ich bin professionell genug, um eine Geschäftsbeziehung jederzeit aufrecht halten zu können. Es gibt also nur sehr wenige unüberwindbare Hindernisse, die für mich eine Fortführung des Auftrags ausschließen. Am Ende ist es eine Geschäftsbeziehung, Heirat ausgeschlossen!

Vielen Dank für das Interview!

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